Jamf Blog
May 16, 2018 Von Daniel Weber

Wie IBM am 01. Juni 2015 die Technologiewelt veränderte

Vor gut drei Jahren sorgte IBM mit der Einführung eines Employee Choice Programms für Aufsehen. Mitarbeiter konnten ab sofort ihren Arbeitscomputer wählen. Erfahren Sie, wie IBM mithilfe des Wahlprogramms Geld einspart und gleichzeitig die Unternehmenskultur verbessert.

IBM verzeichnet viele Meilensteine in seiner geschichtsträchtigen Laufbahn. Vor gut drei Jahren sorgte das Unternehmen unter anderem mit seinem Employee Choice Programm für Aufsehen. Mitarbeiter konnten ab sofort ihren Arbeitscomputer wählen.

IBM verkündet Wahl für Apple Geräte

Es war tatsächlich eine große Überraschung: IBM, der PC-Riese, stellte seinen Mitarbeitern macOS Geräte bereit. Kurze Zeit nach dieser Verkündung stand Fletcher Previn, Vice President of Workplace-as-a-Service bei IBM (heute Chief Information Officer) am 14. Oktober 2015 auf der Bühne der Jamf Nation User Conterence (JNUC) und erläuterte innerhalb einer Stunde den Denkprozess hinter einem der größten Apple Deployments weltweit.

IBM würde niemals etwas tun, nur um anders zu denken. Stattdessen durchliefen sie einen systematischen Prozess, um alle Mythen um den Mac zu enthüllen: Gegenüber einem PC sei der Mac teurer, schwieriger als Arbeitscomputer einzusetzen und anspruchsvoller für die IT-Verwaltung. Es mag die Frage aufkommen, warum IBM so viel Arbeit in dieses Projekt steckte. Ziel hierbei war es, die Unternehmenskultur zu verbessern und dabei Geld zu sparen.

Seit dem 1. Juni 2015 können Mitarbeiter bei IBM ihren Arbeitscomputer wählen: entweder einen Mac oder einen PC. Die Anfragen für macOS Geräte schossen nur so in die Höhe. Previn sagte, dass IBM mit der Bereitstellung von 1.900 Macs pro Woche begann, die alle von insgesamt 24 Helpdesk-Mitarbeitern unterstützt wurden. Zu diesem Zeitpunkt entsprach dies einem Mitarbeiter, der 5.400 Mac Benutzer unterstützte. Ein Supportmitarbeiter konnte dagegen nur 242 PC-Benutzer unterstützen. Dies liegt einzig und allein daran, dass der Mac so einfach in seiner Handhabung ist. Nur fünf Prozent der Mac Benutzer kontaktieren den Helpdesk, im Vergleich zu 40 Prozent der PC-Benutzer. Previn fasste zusammen: „Mit jedem Mac, den wir kaufen, verdient und spart IBM Geld."

Ein Jahr später: Eine TCO-Story

2016 kehrte Previn mit einem Update von IBM zurück zur JNUC. Mit nunmehr 90.000 Macs auf der ganzen Welt (und nur fünf Administratoren zur Unterstützung), hatte IBM eine neue Geschichte zu erzählen.

Das Total Cost of Ownership (TCO = Gesamtbetriebskosten) Modell hat sich als neue Methode zur Betrachtung der wahren Kosten einer Technologieinitiative durchgesetzt. Anstelle, dass nur der ursprüngliche Preis betrachtet wird, untersucht ein TCO-Modell, was es ausmacht, eine Technologie während seiner gesamten Lebensdauer adäquat zu nutzen und zu unterstützen.

Während der JNUC 2016 veranschaulichte Previn, wie IBM abhängig vom Modell zwischen $273-$543 pro Mac gegenüber eines PCs über eine Zeitspanne von vier Jahren einspart.

Er unterteilte das TCO-Modell bei IBM in vier Kategorien:

  1. Basisdienste
  2. Hardware und wichtige Software
  3. Management
  4. Support

Mit dem Restwert und den integrierten Mac Funktionen (im Gegensatz zu der Notwendigkeit von Zusatzsoftware für PCs) zeigt Mac schnell seine TCO-Vorteile gegenüber der Konkurrenz.

Eine detaillierte Aufteilung der Gesamtbetriebskosten von Mac und PC erhalten Sie in folgendem Blog Post, der auf der TCO-Präsentation von IBM basiert.

Ist Employee Choice auch etwas für KMU?

Gegebenenfalls sind Sie skeptisch, dass nur die großen Unternehmen der Welt wie IBM von Apple und Employee Choice Programmen profitieren können. Wir können Sie hier jedoch beruhigen. Employee Choice Programme verhelfen auch kleinen und mittelgroßen Unternehmen dabei, die Produktivität und Kreativität ihrer Mitarbeiter zu fördern.

Im Rahmen unserer weltweiten Studie befragten wir 580 Unternehmen aller Größen, ob die Wahl der Technologie tatsächlich entscheidend ist. Die Ergebnisse:

  • 68 Prozent sagten, dass die Technologiewahl ihre Produktivität steigert
  • 37 Prozent sagten, dass die Technologiewahl ihre Kreativität fördert
  • 35 Prozent sagten, dass die Technologiewahl die Zusammenarbeit mit anderen verbessert

Von den Mitarbeitern, die bereits von einem Employee Choice Programm in ihrem Unternehmen profitieren, würden 77% zukünftig eher für ein Unternehmen arbeiten, dass ihnen Technologiewahlmöglichkeiten bietet.

Laden Sie den gesamten Bericht der Umfrage herunter, um sich alle Ergebnisse im Detail anzuschauen.

Die Implementierung eines Choice Programms ist einfacher denn je

IBM hat die allgemeine Aufmerksamkeit für Employee Choice Programme und deren Vorteile geweckt. Um diesen Trend zu unterstützen, hat Apple verschiedene Ressourcen erstellt, wie beispielsweise eine dedizierte Business Page sowie den Leitfaden für die IT Auswahl für Mitarbeiter.

In den Ressourcen von Apple wird Jamf als bevorzugte Verwaltungslösung aufgezählt.

Kurz zusammengefasst:

  • Mitarbeiter wollen Macs
  • Ein Mac besitzt einen geringeren TCO als ein PC
  • Wir können Sie bei der Implementierung Ihres Choice Programms unterstützen

Konnten wir Ihr Interesse für Apple und Jamf wecken? Dann kontaktieren Sie einen unserer Experten oder testen Sie Jamf Pro einfach direkt auf eigene Faust.

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