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Jamf Pro Version 10: Was ist neu?

Neben einigen interessanten neuen Funktionen und Vorzügen bringt Jamf Pro 10 auch eine aktualisierte Oberfläche mit sich, die in Anlehnung an die Bedürfnisse des Endanwenders neu konzipiert wurde. Während der heutigen Session auf der Jamf Nation User Conference (JNUC) haben die Jamf Produktexperten Joe Bloom, Marek Jarmuszkiewicz und Nick Thompson einen kurzen Rückblick auf die Geschichte von Jamf Pro gegeben, bevor sie näher auf die großartigen, neuen Features von Jamfs neuester Version eingingen.

Benutzer von Jamf wissen, dass Jamf Pro der Standard für die Verwaltung von Apple Produkten ist. Insbesondere dank der Integration mit dem Programm für Geräteverwaltung (Device Enrollment Program = DEP) von Apple können sie neue Geräte kinderleicht konfigurieren, Apps beziehen, Bestandsdaten sammeln, Sicherheit und Einhaltung von Richtlinien gewährleisten, während den Benutzern eine einzigartige Erfahrung mit ihren Apple Geräten geboten wird. Kurz gesagt: Jamf Pro setzt Dinge um. Da stellt sich die Frage, wie dies noch besser werden kann?

Benutzern die bestmögliche Lösung für die Bereitstellung und Verwaltung von Apple Geräte zu bieten, zählt zu den wichtigsten Prioritäten bei Jamf. Aus diesem Grund beinhaltet Jamf Pro 10 ein neues Erscheinungsbild, ein robusteres Patch Management und einen komplett modernisierten Self Service.

„In Jamf Pro 10 sind keine bedeutenden API-Veränderungen vorgenommen worden, sodass Ihre existierenden Integrationen wie gewöhnlich funktionieren“, sagte Thompson. „Die grundlegende Datenbank bleibt bestehen, sodass Sie sich keine Sorgen machen müssen, Benutzerdaten von einem Datenbankformat zu einem anderen zu migrieren. All ihre Geräte, Benutzer und Daten bleiben erhalten. Und zu guter Letzt, während die neue Benutzeroberfläche im neuen Erscheinungsbild erstrahlt, werden Ihnen die meisten Ihrer Workflows vertraut vorkommen, da die Menüpunkte größtenteils an der gleichen Stelle platziert sind.“

Es wurden sechs neue, bemerkenswerte Features vorgestellt:

  1. Dashboard: Das neue Dashboard ermöglicht einen schnellen Zugriff auf den Status von Richtlinien, Smart-Gruppen und Patch-Informationen.
  2. Tabellenansicht: Mithilfe interaktiver Tabellen können Benutzer nun ihre Ansicht individuell anpassen und ihre Daten sortieren.
  3. Collapsible Menu: Ein Collapsible Sidebare Menu gibt Benutzern mehr Raum auf ihrem Bildschirm, wenn sie diesen zum Arbeiten benötigen.
  4. Breadcrumbs: Dank Breadcrumbs können Benutzer jetzt ihren zurückgelegten Pfad nachempfinden und mit einem Quick-Link zu ihrem Ursprung zurückkehren.
  5. Kontextbezogene Warnungen: Diese unterstützen Benutzer dabei, gängige Probleme schnell zu bewältigen und leiten sie zudem zu der Fehlerquelle weiter.
  6. Für Mobilgeräte optimiert: Benutzer können Jamf Pro 10 ab sofort auch auf ihren Mobiltelefonen verwenden und gängige Verwaltungsaufgaben durchführen.


Nach einer Demo hat das Jamf Team das neuartige, verbesserte Patch Management in einem detaillierten Überblick erläutert. „Jamf überwacht derzeit 36 Software-Titel, bei denen wir annehmen, dass es die beliebtesten sind“, sagte Bloom. „Sie werden von Jamf Mitarbeitern überwacht und wir veröffentlichen Benachrichtigungen innerhalb von 24 Stunden.“ Die Benachrichtigungen kommen im Jamf Pro Server oder vie E-Mail an. Zudem umfassen sie sowohl die alte, als auch die neue Version, sodass Admins die Veröffentlichung spezifischer Software-Titel einfach identifizieren können.“

Im Anschluss hat das Jamf Team durch zusätzliche Patch Management Features und Workflows geführt und den neuen Jamf Self Service vorgestellt. Das Hochladen eines Package Files bleibt manuell, aber eine Anzahl verfügbarer Integrationen unterstützen den Vorgang. „Wir empfehlen, dass Sie ihr bevorzugtes Auto-Packaging-Tool verwenden, um Packages automatisch zu erstellen. Anschließend können Sie diese Packages in Jamf Pro hochladen und ihren Verteilungsservern bereitstellen“, fügte Thomson hinzu. „Wir arbeiten intensiv daran, diese Funktion in der Zukunft zu automatisieren.“

„Es ist eine moderne Mac App mit einem neuen Erscheinungsbild“, erklärte Jarmuszkiewicz. Es beinhaltet produktive Apps, Design Apps, einen IT-Hilfsbereich, Entwicklertools, ein neues Hire Kit und mehr. Und es ist komplett anpassbar." Dieser neue Self Service bietet zudem dynamische Felder, die dem Benutzer aufzeigen, wenn Sie eine Policy durchführen. Sie werden sogar mit sekundärem Text aktualisiert, nachdem die Policy abgeschlossen wurde. Aber das ist noch nicht alles. Ein neues Verlaufsfeld zeigt Benutzern, was sie zuvor heruntergeladen oder gepatcht haben. Zudem werden Benachrichtigungen gepatcht und Aktualisierungen werden an einem Ort zusammengetragen und informieren Benutzer über anstehende Updates ihrer Software.

Weitere Änderungen in Jamf Pro 10 involvieren ein SCEP Proxy sowie zusätzliche Funktionalität rund um Scaling. „Und da wir es nicht mit jedem Release hervorheben, sollen Sie trotzdem wissen, dass wir mit jedem einzelnen Release Leistungstest durchführen und daran arbeiten, die Jamf Pro Architektur zu verbessern, sodass Sie Ihre Apple Gerätebereitstellung anpassen können“, sagte Bloom.

Es gab auch Neuigkeiten über eine Verschiebung des Jamf Release Kalendars. Jamf Pro war mit mehr als 2.000 individuellen Posten ein komplexer Release. „Unser Ziel ist es, wertvolle Aktualisierungen regelmäßiger zu übermitteln. Mit mehreren kleinen, regelmäßigeren Updates können wir zudem Risiken begrenzen und die Qualität jedes Releases verbessern“, sagte Bloom.

Die Session wurde mit einer kurzen Zusammenfassung zu der neuen Funktionalität und einer Nachricht vom gesamten Jamf Team, das kontinuierlich an der Verbesserung unseres Produkts arbeitet, abgerundet: „Dies ist Jamf Pro 10 und wir sind davon überzeugt, dass es Ihnen gefallen wird.“