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Neues Jamf Produktportfolio und Kunden stehen während der JNUC Keynote im Fokus

Während der Eröffnungskeynote der 10. Jamf Nation User Conference (JNUC) begrüßte Dean Hager, CEO bei Jamf, die Mitglieder der Jamf Nation.

„Diese JNUC ist die bisher beste, denn heute feiern wir JNUC Nummer 10!“, sagte Hager. „Es ist ein Jahrzehnt her, dass sich 100 Apple Fans hier in Minneapolis in einer kleinen Weinbar zur JNUC 2010 versammelten. Wie man sehen kann, ist die Jamf Nation Community heute um einiges größer. Dennoch trifft sie sich jedes Jahr, um sich gemeinsam auszutauschen und voneinander zu lernen – meiner Meinung nach bildet sie die engste Gemeinschaft in der Hightech-Welt.“

Hager verkündete zudem einen Meilenstein: Jamf Nation zählt seit dieser Woche 100.000 Mitglieder. Die Mitglieder kommen aus über 50 Ländern und repräsentieren 35.000 Organisationen aus allen Industrien. „Wir sind alle hier, um zu lernen, wie wir die Endanwender, die 15 Millionen Geräte nutzen, besser unterstützen können, sodass sie das Beste aus sich holen können. Und dies wäre ohne die Unterstützung der Jamf Nation nicht möglich“, sagte Hager.

Anschließend begrüßte Hager Jeremy Butcher, Product Marketing bei Apple, auf der Bühne.

Butcher führte die Teilnehmer durch Apples Ansatz bei der Entwicklung neuer Features und bot ihnen eine Retroperspektive darüber, wie sich die Verwaltung von Apple Geräten seit der ersten JNUC entwickelt hat: beginnend mit der Aktivierung von iPhone via iTunes und Mac via Workgroup Manager in 2009, gefolgt von der Einführung von Apple School Manager und geteiltes iPad für Schulen im Jahr 2016 und Apple Business Manager in 2018. Laut Butcher haben sich heute mehr als 150.000 Unternehmen und Bildungseinrichtungen in 69 Ländern für diese Verwaltungsprogramme registriert. Heutzutage gibt es hunderte von Organisationen mit zehntausenden an Apple Geräten. Hierzu zählt beispielsweise IBM mit hunderttausenden an verwalteten Apple Geräten. Später mehr zu IBM.

Butcher zeigte die neuesten Verbesserungen für Unternehmen und Bildungseinrichtungen für macOS Catalina, iOS 13 und iPadOS in den folgenden vier Produktfokusbereichen auf:

  • Sicherheit: Gatekeeper für macOS und APFS
  • Management und Bereitstellung: Benutzerregistrierung mit einem völlig neuen Managementmodell für BYOD, das die IT und den Datenschutz der Endbenutzer unterstützt.
  • Identität: Neue Erweiterung für Single Sign-on ermöglicht Endbenutzern eine einfache Authentifizierung für Drittanbieteranwendungen und IDPs unter iOS 13
  • Produktivität: iPadOS bietet großartige neue Features für Multitasking, Textbearbeitung sowie eine Desktopschulung Safari

Hager sprach anschließend über Bildungsinitiativen, bei denen Apple Classrooms auf der ganzen Welt, wie unter anderem in Ländern wie Haiti, Uganda und Senegal eingerichtet werden. Er erzählte die Geschichte des Lehrers Aubrey und wie sich der Innovation Hub auf ihn und die Schüler mit der schülerzentrierten Lehrmethode auswirkte. „Ich denke, wir sind uns alle einig, dass Technologie ein Weg in eine bessere Zukunft ist", sagte Aubrey per Videobotschaft.

Sam Johnson, Chief Customer Officer bei Jamf, erläuterte, was bei Jamf in puncto Bildungswesen in diesem Jahr alles passiert ist. Er ging hierbei auf die Akquise des niederländischen Unternehmens ZuluDesk ein, das jetzt weltweit unter dem Namen Jamf School bekannt ist.

Johnson gab eine kurze Einführung und Demo der Funktionen von Jamf School: Ad-hoc-Klassenzimmer, statische und smarte Gruppen, App-Verteilung und die neue Möglichkeit, Skripte auf macOS zu verteilen - sowie einen Überblick über den Einsatz von Jamf Pro in Schulen.

Jen Kaplan und Garrett Denney, Product Marketing Manager bei Jamf, demonstrierten anhand einer Vorschau von Jamf Connect für mobile Geräte die Registrierungsabläufe traditioneller Provisionierung versus Staging und Personalisierung nachdem Apps bereitgestellt wurden. Dies geschah unter Verwendung einer sicheren Cloud-Identität. Ein Workflow unterstützte die Benutzerauthentifizierung mit Google Secure LDAP, einer Funktion, die in einer kommenden Version für alle Jamf Pro-Kunden unterstützt wird.

Jamf Connect für mobile Geräte weitet die nahtlose Provisionierung und Identity Management Funktionen, die Unternehmen bereits für Mac nutzen, nun auf iPad und iPhone aus.
Jamf Connect für mobile Geräte wird in 2020 verfügbar sein.

Molly Schmidt, Product Marketing Manager für Jamf School, zeigte speziell entwickelte Anwendungen für den Bildungsbereich aus der Sicht von Lehrern und Eltern. Apple Device Management weitet sich so über das IT-Personal hinaus. Sie bot eine Demo der App Jamf School Lehrer. Mit dieser können Unterrichtseinheiten organisiert werden und die Verwendung spezifischer Apps einschließlich auf die Zeit des Unterrichts begrenzt werden. Darüber hinaus kann sie gemeinsam mit der Apple Classroom App eingesetzt werden, welche Lehrern ermöglicht, neue Apps zu installieren.

Schmidt präsentierte zudem die App Jamf School Eltern. Diese bietet Eltern ähnliche Möglichkeiten, um die Geräte ihrer Kinder auf die Verwendung von unterrichtsbezogenen Aufgaben zu beschränken. Wie auch bei Jamf School Lehrer sind diese Restriktionen zeitabhängig. Alles, was ein Schulbezirk als allgemeine IT-Richtlinie bestimmt, kann gegebenenfalls unabhängig von der Schulzeit immer definiert werden.

  • Jamf School Eltern ab sofort in Jamf School und Jamf Pro verfügbar
  • Jamf School Lehrer ab sofort in Jamf School und bald auch in Jamf Pro verfügbar

Nicht nur Schüler bevorzugen laut Hager einen Mac. Auch Mitarbeiter in Unternehmen wählen bevorzugt macOS Geräte: zukunftsorientierte Unternehmen ermöglichen ihren Mitarbeitern die Wahl, einen Mac zu nutzen.

Hager sprach zudem über die Kosten, die Unternehmen mit jedem eingesetzten Mac einsparen. Eine aktuelle Studie von Forrester Research ergab beispielsweise, dass Mac die Hardware- und Softwarekosten um 678 US-Dollar pro Geräte reduziert, aufgrund von verringerter Support- und Betriebskosten über einen Zeitraum von drei Jahren.

Hager begrüßte IBM CIO Fletcher Previn auf die Bühne, der dieses Thema vertiefte.

Zu Beginn gab Fletcher einen Überblick zu IBM und den Technologieanforderungen des Unternehmens:

  • 350.000 Mitarbeiter in Vollzeit
  • 35.000 Vertragsnehmer / Contractor
  • 385.000 IBMer weltweit
  • 170 Länder von IBMern repräsentiert
  • 30% an IBMern arbeiten remote
  • 12.000 Mitarbeiter total
  • 2.6 Mrd. US-Dollar jährliches IT-Budget
  • 4.500 Applikationsportfolio
  • 1.300 IBM-Niederlassungen weltweit
  • 520 Datenzentren
  • 6.000 Drucker
  • 1.900.000 Helpdesk-Tickets pro Jahr
  • 504.000 verwaltete Laptops
  • Bereitstellung von 135.000 Laptops pro Jahr
    • 60% Windows
    • 30% macOS
    • 10% Linux

Im Anschluss berichtete er über seine Strategie, ein produktives Arbeitsumfeld für Mitarbeiter bei IBM zu kreieren, welches zu einer stetig verbesserten Arbeitserfahrung führt.

Um Mitarbeiter zu unterstützen, ihr Potenzial maximal auszuschöpfen, wurde im Mai 2015 Mac@IBM ins Leben gerufen. Seither hat IBM mehr als 290.000 verwaltete Apple Geräte bereitgestellt.

Folgende Ergebnisse konnte IBM für diejenigen finden, die von Jamf verwaltete Macs bei IBM nutzen:

  • Benutzererfahrung: Net Promoter Score (NPS) ist 32,5 Punkte höher für Mac: 15 für Windows und 47,5 für Mac
  • macOS kann einfacher auf dem neuesten Stand gehalten werden, da im Vergleich zu Windows die Anzahl an Aktualisierungen der Hauptsoftware pro Jahr bei 1/8 liegt: Windows zählte 95 große Updates und Mac 12
  • Die Migration zu einem neuen Gerät ist einfacher für macOS Benutzer –5,5 Mal so viele Windows-Benutzer berichteten im Vergleich zu macOS Benutzern über Probleme
  • Macs können im großen Umfang einfacher verwaltet werden: rund drei Mal so viele System Administratoren sind im Vergleich zu macOS für Windows erforderlich
  • Macs erfordern weniger Helpdesk-Support: Windows-Benutzer benötigen rund 5 Mal öfter direkten Helpdesk-Support
  • Verkäuferleistung: Hochwertige Verkaufsaktionen sind 16% größer für macOS Benutzer als für Windows-Benutzer
  • Mitarbeiterleistung: Mitarbeiter, die Mac wählen, erzielen höhere Ergebnisse in ihrer jährlichen Performance als Windows-Benutzer
  • Mitarbeiterbindung: Mitarbeiter, die Mac wählen, verlassen zu 17% weniger wahrscheinlich das Unternehmen

Wahlprogramme für Mitarbeiter haben sich bei IBM definitiv ausgezahlt!

Um zu zeigen, wie Jamf die beste Apple Experience bei der Arbeit schafft, bot Michael Devins, Group Product Manager bei Jamf, einen Überblick über aktuelle Neuerungen und zukünftige Funktionen in Jamf Pro:

  • Benutzerregistrierung, die die Privatsphäre respektiert und gleichzeitig der IT-Abteilung ermöglicht, eine bessere Verwaltungserfahrung für die Arten von geschäftsspezifischen Einstellungen zu bieten, die möglicherweise festgelegt werden müssen.
  • Passwort-Payloads erlauben eine detailliertere Kontrolle
  • Self Service wird nun komplett bei der Benutzerregistrierungen unterstützt
  • Die individuelle Anpassung der Registrierung automatisiert den Prozess des Onboardings
  • Jamf Connnect: jetzt einfachere Verwaltung von Einstellungen, die die Art und Weise, wie Sie Ihre Geräte tatsächlich nutzen, vollständig berücksichtigen und Ihre Geräte mit benutzerdefinierten Einstellungen verbinden
  • NEU: Zugriff auf Microsoft Office: Jamf Pro kann native Office 365-Einstellungen über das gleich Admin-Panel direkt in Jamf Pro verwalten

Kaitlin Shinkle, Senior Director, Product Strategy für Jamf Connect zeigte den Teilnehmern anschließend den Onboarding-Prozess eines neuen Mitarbeiters mit einem benutzerspezifischen Splash Screen, Cloud IDPs und Jamf Connect – das Passwörter synchronisiert. Sie zeigte den Besuchern auch, wie sich Benutzer in ihr persönliches iPad einloggen können, um auf Arbeitsinformationen zuzugreifen, während ihre persönlichen Daten sicher gehalten werden.

Hager betrat erneut die Bühne. Er unterstrich, welchen Einfluss das Feedback der Jamf Nation bei unserer Produktgestaltung hat. „Die Jamf Nation fragte uns immer wieder nach einer für Mac nativen Security Endpoint Protection Lösung“, sagte Hager.

Admins verwendeten Endpoint Protection, die eigentlich für Windows vorgesehen war. Dies führte zu einer schlechteren Benutzererfahrung und war zudem nicht effektiv. Crossplatform Entpoint Protection traf nicht die essenziellen Bedürfnisse, die CISOs für Mac hatten.

Hager fügte hinzu: „Was wäre, wenn es ein speziell für Mac konzipiertes Produkt gebe, das den hohen Anforderungen der Mac Benutzer nachkäme? Jamf Nation, ich freue mich, Euch heute ein brandneues Produkt vorzustellen zu dürfen: Jamf Protect.“ (*)

Josh Stein, Product Strategy Leader für Jamf Protect, zeigte dem Publikum die Fähigkeiten von Jamf Protect.

Jamf Protect bietet CIS Benchmark-Einblicke, Apple Security Frameworks und die Erkennung möglicher Sicherheitsbedrohungen.

Computer anzeigen, die den Richtlinien entsprechen oder nicht entsprechen.

  • Kein Skripting oder Wartung für den Benutzer
  • Integrierte Features zum Schutz der Privatsphäre der Benutzer
  • Blockierte Prozesse sehen und Probleme direkt identifizieren

Jamf Protect warnt Admins über Aktivitäten, die darauf abzielen, Kontrollen zu umgehen: verdächtige Ereignisse wie Passwort-Hack-Dumps, Keylogger-Erkennung, etc. Sie können nun die Ausführung von Prozessen aus dem Benutzerbereich vorbeugend verhindern. Konfigurieren Sie eine Liste von Prozessen, die durch bekannte fehlerhafte Binärdateien oder Team-IDs, Code Director Hash, etc. blockiert werden sollen.

Neben Einblicken und der Sichtbarkeit von Erkennungen können Jamf Pro und Jamf Connect gemeinsam eingesetzt werden, um Sicherheitsangriffe automatisch vorherzusagen und zu beheben. Wenn eine Sicherheitsbedrohung erkannt wird, warnen Popups den Benutzer und beschränken den Zugriff, um das Risiko für den Rest des Unternehmens zu minimieren Das Gerät wird automatisch einer Smart Group aller Computer mit ähnlichen Sicherheitsbedrohungsereignissen hinzugefügt.

Joel Rennich, Director, Jamf Connect/NoMAD, stellte anschließend neue Features in Jamf Connect vor.

  • Er zeigte, wie Benutzer Sicherheitsbedrohungen mithilfe von Self Service beheben können. Benutzer können bekannte Korrekturen selbst ausführen, wodurch der Zugriff auf das Firmennetzwerk wiederhergestellt wird.
  • Rennich bot eine Vorschau auf eine Ergänzung der Jamf Connect Mobile App, mit der Sie sich mit Ihrem Handy ohne Passwort an Ihrem Mac- oder Windows-Computer anmelden können. Diese wird in Kürze verfügbar sein.

Hager schloss die Keynote mit einer Botschaft an alle Teilnehmer: "Ich freue mich sehr auf alles, was vor uns liegt. Und ich bin dankbar, was Ihr erreicht habt. Wir sind 100.000 Mitglieder stark. Zusammen sind wir Jamf Nation. Euch allen eine großartige Woche!”

(*) Bitte beachten Sie, dass Jamf Protect momentan ausschließlichen in den USA verfügbar ist. In 2020 wird Jamf Protect auch für unsere Kunden in Deutschland verfügbar sein.