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Alles was Sie über Enterprise Mobility Management wissen sollten

Die rasante Entwicklung von mobilen Geräten und ihr steigender Gebrauch in Unternehmen wirkt sich drastisch auf den täglichen Betrieb aus. Da Mitarbeiter Geräte für ihre Arbeit nutzen, nehmen Sicherheitsrisiken in Unternehmen zu, sodass die IT vor einer großen Herausforderung steht.

EMM ermöglicht es Ihnen, Sicherheitsrisiken zu vermeiden, unabhängig von ihrem Angriffsvektor und ohne die Produktivität der Mitarbeiter zu beeinträchtigen. Unabhängig davon, ob die Bedrohung von einer App, dem Internet oder dem Gerät selbst kommt, EMM-Lösungen vermeiden den Verlust wichtiger Unternehmensdaten und gefährlichen Datenzugriff.

Was ist Enterprise Mobility Management (EMM)?

Im Zusammenhang mit der Verwaltung von Geräten und dem Mobilititäsmanagement in Unternehmen hört man viele verschiedene Abkürzungen wie MDM, EMM, MCM, MIM, MAM und UEM. Um nicht den Überblick zu verlieren, schauen wir uns die Bestandteile des Enterprise Mobility Management an und zeigen ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf.

Enterprise Mobility Management (EMM) ist insgesamt eine umfassende Softwarelösung für die Verwaltung von unternehmens-eigenen Geräten wie auch mitarbeiter-eigenen Geräten in Unternehmen. EMM ist eine Kombination aus vier verschiedenen Verwaltungs-Methoden, wovon sich manche Aspekte ausschließlich mit der Bereitstellung und andere mit der Absicherung von Unternehmensgeräten befasst. Vorab ist es wichtig zu erklären, dass es auch zu der Zusammenstellung von EMM unterschiedliche Verständnisse in der IT-Welt gibt. Etwas worauf sich allerdings alle IT-Experten einigen können ist, dass EMM ein Bestandteil des Unified Endpoint Management (UEM) ist, welches sich noch umfassender mit der Verwaltung von allen Plattformen und Gerätearten befasst.

Bestandteile des EMM

EMM besteht zum einen aus dem Mobile Device Management (MDM) oder auch nur dem Mobile Application Management. So können Benutzer schnell mit vorkonfigurierten Geräten arbeiten oder aus einem personalisierten App-Katalog Apps herunterladen. Die zweite Komponente ist das Mobile Identity (and Access) Management (MIM), auch Mobile Information Management (MIM), genannt. Das Mobile Identity and Access Management (MIM) versichert einen schnellen, einfachen und gesicherten Anmeldeprozess welches sowohl die Benutzerzufriedenheit fördert als auch den Zugriff auf Unternehmensdaten sichert. Identity Management ist der Teil des EMM welches in letzter Zeit durch die wachsende Relevanz des Sicherheitsthemas in der IT-Branche besonders viel Aufmerksamkeit erhalten hat. Jamf Connect, zum Beispiel, sichert Accounts und bietet mehr Benutzerfreundlichkeit für Endbenutzer indem Benutzernamen und Passwörter gesichert werden. Nach nur einmaligem Anmelden werden Anmeldeinformationen synchronisiert, ohne eine Anbindung an Active Directory und der IT Administrator kann Berichte zu Okta und anderen Cloud Identity Accounts generieren.

Zuletzt besteht das EMM aus dem Mobile Content Management (MCM), welches sich mit dem Zugang zu Unternehmens-Inhalten wie auch der Absicherung von Unternehmensdaten beschäftigt. Der Jamf Conditional Access zum Beispiel versichert dass Benutzer ein Gerät welches nicht den Sicherheitsstandards entspricht oder nicht verwaltet ist nicht vom Endnutzer verwendet werden kann. Das MCM nutzt Sicherheitsfunktionen wie Verschlüsselungen, Zugriff auf bestimmte Inhalte, dem Sperren wie auch dem Löschen von Daten.

Anstatt einer komplexen EMM Lösung nutzen inzwischen immer mehr Unternehmen MDM Lösungen welche andere Komponenten ganz oder teilweise abdecken. Jamf Pro zum Beispiel ist eine umfassende MDM Lösung welche mit dem jüngsten Jamf Produkt, Jamf Connect, aber auch einen sicheren und einfachen Anmeldeprozess der beliebtesten Cloud Identity Provider wie Okta und Ping integriert.