Jamf Parent: Technik zur Einbindung der Eltern
Da immer mehr Schulen das iPad auch nach dem Unterricht zur Verfügung stellen, können sie die Einbindung der Eltern durch leistungsstarke, einfache Tools stärken.
Was ist Jamf Parent?
Diese kostenlose App für Jamf School ist eine Technik für Eltern, mit der sie die von der Schule ausgegebenen Geräte ihrer Kinder über eine einfache Benutzeroberfläche verwalten können.
Eltern können:
- Apps zulassen und blockieren
- Einen Timer für App-Blockierungen einstellen
- App-Blocierungen auf dem Gerät Ihres Kindes festlegen, die sich nach Standort, Bewegung und Tageszeit richten
- Die Kommunikation in beliebten Apps wie WhatsApp und Messenger überwachen
So wie Jamf mit Jamf Teacher Lehrkräfte unterstützt, stärkt Jamf Parent die Einbindung der Eltern. Mit Jamf Parent können Eltern und Erziehungsberechtigte die Kontrolle über schulische Geräte übernehmen, wenn die Schüler nicht in der Schule sind.
Eltern der Bildungstechnologie stärken
Jamf Parent ist wahrscheinlich die revolutionärste der Jamf-Apps für den Bildungsbereich, da sie das Engagement der Eltern an Schulen erheblich verbessern kann.
Untersuchungen zeigen, wie wichtig es ist, dass Eltern und Familien in die Bildung ihrer Kinder eingebunden werden. Für manche Eltern kann die Umstellung auf Fernunterricht und technologiegestützte Lernmodelle jedoch eine Herausforderung darstellen.
Ein Großteil der Arbeit der Schüler findet auf technischen Geräten statt, und ein Großteil dieser Arbeit verteilt sich auf verschiedene Apps, die hinter Anmeldebildschirmen verborgen sind. Eltern können nicht mehr die Hausaufgaben ihrer Kinder durchsehen oder ein Lehrbuch aufschlagen, um sich ein Bild davon zu machen, was ihre Kinder lernen.
Da immer mehr technische Geräte genutzt werden, um den Lernalltag der Schüler zu verlängern, wollen Eltern Sicherheit: Sie möchten ihre Kinder bei der konzentrierten Nutzung optimal unterstützen können. Jamf Parent funktioniert ähnlich wie die Bildschirmzeit auf einem privat genutzten Apple-Gerät
Die Einrichtung ist ganz einfach.
Je nachdem, wie die Schulen „Jamf Parent“ konfigurieren und ob sie „Jamf Pro“ oder „Jamf School“ als Geräteverwaltungslösung einsetzen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie Eltern die App einrichten können.
Möglicherweise erhalten sie Anmeldedaten von der IT-Abteilung der Schule, oder sie werden aufgefordert, die Geräte der Schüler mithilfe eines QR-Codes manuell zu koppeln. So oder so: Die Verbindung zu einem oder mehreren Geräten ist schnell und unkompliziert. Jamf Parent ist für iOS-, iPadOS- und Android-Geräte verfügbar. Es gibt die App sogar für die Apple Watch, sodass Eltern direkt vom Handgelenk aus Benachrichtigungen über den Aufenthaltsort ihrer Kinder erhalten oder deren Geräte in Echtzeit verwalten können.
Ein kurzes Tutorial zeigt, wie einfach die Einrichtung von Jamf Parent ist.
Kinder sicher und produktiv halten
Mit Jamf Parent lassen sich bestimmte Apps und Funktionen ganz einfach entweder dauerhaft oder zu bestimmten Zeiten bzw. an bestimmten Orten sperren. Die Benutzer können diese einzeln oder nach Kategorie auswählen. Das kann so einfach sein wie die Festlegung, dass Social Media-Apps oder Spiele während der Lernzeiten tabu sind, ähnlich wie bei Jamf Teacher.
Jamf Parent hilft den Schülern dabei, sich auf die jeweilige Aufgabe zu konzentrieren. Außerdem hilft es Eltern dabei, zu verhindern, dass ihre Kinder auf bestimmte Arten von Inhalten wie Instant Messaging zugreifen – selbst wenn sie nicht persönlich vor Ort sind, um sie zu beaufsichtigen.
An den Tagen und zu den Zeiten, an denen die Kinder eigentlich Hausaufgaben machen sollen, haben sie nur Zugriff auf die Apps, die sie dafür benötigen, und auf nichts anderes – so lassen sich Ablenkungen vermeiden. Außerdem können Sie Einschränkungen für die Verwaltung der Geräteeinstellungen festlegen, um Probleme mit der Hardware selbst zu vermeiden.
Standort- und bewegungsbasierte Funktionen
Was Jamf Parent wirklich auszeichnet, sind Regeln und Einschränkungen, die sich nach Ort und Bewegung richten.
Standortbezogene Regeln und Einschränkungen
Eltern und Erziehungsberechtigte können das Schulgelände, das Zuhause und andere Orte festlegen, die Kinder häufig besuchen – wie beispielsweise das Haus der Großeltern oder Jugendzentren.
Eltern können für jeden Standort unterschiedliche Nutzungsregeln festlegen. Vielleicht muss ein Schüler beispielsweise bei seiner Oma auf Spiele und soziale Medien verzichten, benötigt aber Zugriff auf eine Nachrichten-App, um mit seinen Eltern zu kommunizieren. Es ist ganz einfach, jeden Standort individuell anzupassen, um sicherzustellen, dass dort nur die gewünschten Aktivitäten zur richtigen Zeit stattfinden.
Ein weiteres Feature: Jamf Parent kann Eltern und Erziehungsberechtigten Benachrichtigungen senden, wenn die Schüler in der Schule oder an anderen festgelegten Orten ankommen. Das sorgt für mehr Sicherheit.
Bewegungsbasierte Regeln und Einschränkungen
Eltern können die App auch nutzen, um bewegungsbasierte Regeln festzulegen, sodass Geräte so eingestellt werden können, dass sie sich sperren, wenn sie erkennen, dass ein Schüler zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto von einem Ort zum anderen unterwegs ist. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Förderung der Sicherheit, ähnlich wie Schutz vor Ablenkung am Steuer, aber angepasst an die Mobilität von Schülern.
Planung von Aktivitäten für die Schule und die Freizeit
Neben bewegungs- und standortbasierten Regeln kann Jamf Parent auch bestimmte Zeitfenster für bestimmte Aktivitäten festlegen.
Kinder haben oft Schwierigkeiten mit dem Zeitmanagement und der richtigen Priorisierung schulbezogener Aktivitäten. Selbst wenn sie keine Spiele spielen, widmen sich Schüler möglicherweise eher einem Fach, das ihnen leichter fällt, oder einer stärker „gamifizierten“ App, die ihnen besonders viel Spaß macht – zum Nachteil anderer Fächer.
Mit Jamf Parent können Eltern jedoch eine Stunde festlegen, die ausschließlich einem bestimmten Fach gewidmet ist, und das Gerät des Schülers so konfigurieren, dass nur die Apps verfügbar sind, die zur Durchführung dieser Aktivitäten benötigt werden.
Benutzerdefinierte Regeln erstellen
Um benutzerdefinierte Regeln zu erstellen, muss man lediglich die Art der Regel (Zeit für soziale Kontakte, Hausaufgabenzeit oder Schlafenszeit) auswählen und anschließend die Apps festlegen, die während dieser Zeit verfügbar sein sollen. Wenn der Schüler das Gerät mit nach Hause bringt, können die Eltern einfach auf die Regel und den Zeitplan tippen.
Eltern können sich in ihrem eigenen Tempo mit Jamf Parent vertraut machen.
Die Granularität von Jamf Parent sorgt zudem für eine sehr flache Lernkurve.
Eltern können zunächst damit beginnen, einfach diejenigen App-Kategorien zu sperren, die ihre Kinder nicht nutzen sollen. Im Laufe des Schuljahres erhalten die Eltern einen genaueren Eindruck von den Fortschritten und Schwierigkeiten ihrer Kinder und können deren Lernzeiten aktiv mitgestalten.
Das Endergebnis ist das genaue Gegenteil der Entfremdung, die Eltern empfinden können, wenn Kinder ihre Schularbeiten auf technischen Geräten erledigen; nun haben Eltern einen umfassenden Überblick darüber, wofür die Schüler ihre Geräte nutzen. Und sie können dabei helfen, dafür zu sorgen, dass Lern- und Spielzeiten ausgewogen und zielgerichtet sind.
Tools wie Jamf Parent können Eltern dabei helfen, mehr Kontrolle über die Bildung ihrer Kinder zu gewinnen und sich stärker in das Schulleben einzubringen. Und das ist für alle eine echte Win-Win-Situation.
Fördern Sie das Engagement der Eltern mit Jamf Parent.
Erfahren Sie, wie einfach das mit Jamf School geht.